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Marie Marcks [Foto © Tai M. Lüdecke]dummy Marie Marcks
* 25.08.1922   † 07.12.2014
Kurzporträt
Als Tochter eines Architekten und einer Grafikerin wurde Marie Marcks 1922 in Berlin geboren. Ihr Onkel Gerhard Marcks war ein berühmter Bildhauer. Den familiären Vorbildern folgend, schlug auch sie eine künstlerische Laufbahn ein. Zunächst machte sie eine Ausbildung an der Kunstschule ihrer Mutter, danach folgte für einige Semester ein Studium der Architektur in Heidelberg und Berlin. Anschließend ließ sie sich als selbständige Kunstschaffende in Heidelberg nieder. Anfang der 1960-er Jahre veröffentlichte sie erstmals Karikaturen, die sich mit gesellschaftspolitischen und feministischen Themen befassten. Sie stieg zu einer der bedeutendsten Karikaturistinnen in Deutschland auf, deren Karikaturen sowohl in Büchern, als auch in namenhaften Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wurden. Marie Marcks, die Mutter von fünf Kindern war, lebte bis zu ihrem Tod im Dezember 2014 in Heidelberg.
Auszeichnungen
1988
Barbara-Künkelin-Preis der Stadt Schorndorf
2002
Göttinger Elch
2004
Karikaturpreis der deutschen Anwaltschaft
2008
Deutscher Karikaturenpreis
Veröffentlichungen
Weißt du, daß du schön bist?
Starnberg: Raith, 1974.
Ich habe meine Bezugsperson verloren.
München: Weismann, 1974.
Immer ich!
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1976.
Alle dürfen, bloß ich nicht.
München: Weismann, 1974.
Vatermutterkind.
Heidelberg: Quelle & Meyer, 1977.
Krümm dich beizeiten!
Heidelberg: Quelle & Meyer, 1977.
Euch geht's zu gut!
München: Weismann, 1978.
Die paar Pfennige.
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1979.
Schöne Aussichten.
Berlin: Elefanten Press, 1980.
Reinbeker Bilderbogen.
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1980.
Nudeln mit Tomatensoße.
Weinheim: Beltz & Gelberg, 1981.
Wie Hans groß und stark wurde.
Weinheim: Beltz & Gelberg, 1981.
Es war einmal ein Mädchen.
Weinheim: Beltz & Gelberg, 1981.
Sachzwänge.
München: Heyne, 1981.
Sichelmond und Sterne.
Weinheim: Beltz & Gelberg, 1981.
Roll doch das Ding, Blödmann!
München: Weismann, 1981.
Darf ich zwischen Euch?
Zürich: Diogenes, 1982.
Wer hat dich, du schöner Wald ...
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1983.
Marie, es brennt!
München: Weismann, 1984.
O glücklich, wer noch hoffen kann,
aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen.
Berlin: Elefanten Press, 1985.
Vergiß nicht, meine Blumen zu gießen!
München: dtv, 1985.
Die Unfähigkeit zu mauern.
München: Weismann, 1987.
Schwarz-weiß und bunt.
München: Kunstmann, 1989.
Lemminge.
Frankfurt: Fischer, 1990.
Prost, die Herren!
München: Kunstmann, 1992.
Faxen mit Marie Marcks.
Brilon: Podszun, 1994.
Du siehst nie, was ich für dich tue!
München: Kunstmann, 1997.
Sternstunden der Menschheit: Marie Marcks.
Karikaturen der letzten 50 Jahre.
Heidelberg: Ed. Braus, 2000.
Hast du jetzt den Überblick?
München: Kunstmann, 2002.
Niemand welkt so schön wie du!
München: Kunstmann, 2005.
Meister der komischen Kunst: Marie Marcks.
München: Kunstmann, 2011.
Genre
Karikatur mit gesellschaftspolitischem und feministischem Schwerpunkt, Bildgeschichte, Illustration.
Internet
www.marie-marcks.de. externer Link
Diese Titel von Marie Marcks finden Sie in der Stadtbücherei
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