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4eckblau Wir über uns Geschichte der Stadtbücherei Heidelberg
Die Stadtbücherei wurde am 21. April 1906 als "städtische Volksbibliothek und Volkslesehalle" eröffnet. Zwei Jahre zuvor war dies durch eine anonyme Stiftung angeregt worden.
2006 feiert die Stadtbücherei Heidelberg ihr 100-jähriges Jubiläum.
2004

100 Jahre Stiftung der Stadtbücherei Heidelberg
Am 1. Oktober 1904, einem Sonntag, traf sich der damalige Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Wilckens mit einer bis heute unbekannt gebliebenen Person, die ihm im Andenken an einen teuren Verstorbenen ein Paket mit Wertpapieren übergab. Damit sollte nach dem Willen der Spenderin oder des Spenders in Heidelberg eine städtische Volkslesehalle und Volksbibliothek errichtet werden. Dr. Wilckens nahm das Paket entgegen und ließ die Wertpapiere, bei denen es sich um Bonds der Chicago Milwaukee Northshore Eisenbahngesellschaft, chinesische Staatsanleihen und Gotthard-Aktien handelte, unverzüglich über die Oberrheinische Bank in Mannheim verkaufen. Der Verkaufserlös betrug über 30.000 Goldmark. Nominal entsprach dies einem Wert von heute etwa € 108.000. Der Heidelberger Stadtrat und der Bürgerausschuss mussten der Annahme einer so großen Stiftung und damit auch der Gründung einer von der Stadt Heidelberg getragenen Volksbibliothek und Volkslesehalle zustimmen. Beide taten dies auch einmütig und einstimmig, im Bewusstsein, dass damit langfristige Folgekosten für die Stadt Heidelberg zu tragen wären sowie mit großer Anerkennung für das großzügige bürgerschaftliche Engagement. In der Stadtverwaltung und bei den politischen Fraktionen, besonders in der nationalliberalen und in der nationalsozialen Fraktion, hatte es bereits seit Anfang 1904 Diskussionen und Vorbereitungen zur Gründung einer städtischen Volksbibliothek und Volkslesehalle gegeben. Aber ohne eine gesicherte, ausreichende Finanzierung war eine zügige Errichtung einer Bibliothek nicht möglich. Den entscheidenden schnellen Durchbruch brachte einzig und allein die Spende vom 1. Oktober 1904. Als am 5. Dezember 1904 noch das badische Innenministerium der anonymen Stiftung zustimmte, waren alle Beschlüsse und Genehmigungen zur Gründung und Einrichtung der Heidelberger Volksbibliothek und Volkslesehalle zusammengetragen. Die Errichtung der Bibliothek dauerte noch bis 1906. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 21. April 1906 und der erste Öffnungstag war Montag, der 23. April 1906. Seit 1937 hieß die neue "Anstalt" städtische Volksbücherei.
Stiftungsurkunde:
Stiftungsurkunde
© Stadtbücherei Heidelberg